Darm gesund, Mensch gesund!
Mit dieser einfachen These lassen sich viele Beschwerden auf den Punkt bringen. Der Darm nimmt aufgrund seiner vielfältigen Funktionen und Aufgaben eine Schlüsselrolle für Gesundheit und Wohlbefinden ein. Zum einen steuert er unser Immunsystem, das den Körper gegen Eindringlinge wie Pilze, Bakterien oder Viren verteidigt und vor Krebs schützt. Zum anderen ist er nicht nur Entsorgungs-, sondern auch Versorgungsorgan, das unserem Körper alle lebensnotwendigen Nährstoffe liefert.
Faktoren, die Ihren Darm krank machen können:
- Parasiten
- Schwermetalle
- Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel
- Umweltschadstoffe
- Infektionen
- falsche Nahrungsmittel
- Bewegungsmangel
- Genussgifte wir Kaffee, Alkohol und Zigaretten
Entscheidend für einen gesunden Darm ist die Ernährung. Alle Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, geben dem Körper bestimmte Signale. Ernähren wir uns falsch, erhält unser Körper Signale, die auf lange Sicht krank machen. Eine Vielzahl der heutigen chronischen Krankheiten wie z.B. Diabetes, Arthrose, Bluthochdruck etc. sind darauf zurückzuführen.
Ungleichgewicht im Darmflorabereich
Ursache vieler ungeklärter Beschwerden ist häufig eine gestörte Darmflora, d.h.: das Verhältnis von „nützlichen“ Bakterien zu schädlichen Mikroorganismen ist im Ungleichgewicht. Dadurch werden Verdauungsvorgänge negativ beeinflusst.
Es müssen nicht immer schwere Krankheitssymptome sein, die auf eine gestörte Darmfunktion hinweisen. Viele Symptome machen sich außerhalb des Bauchraumes bemerkbar, z.B. an den Augen (chronische Trockenheit), an der Haut, an Gelenken oder als Abwehrschwäche gegen Infekte. Da im Darm genau so viele Nervenzellen existieren wie im Gehirn, ist es nicht verwunderlich, dass ein kranker Darm auch psychische Störungen mit sich bringen kann.
Psychische Symptome sind beispielsweise: Vitalitätsverlust, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzustände und kindliche Verhaltensstörungen: ADS, Hyperaktivität.
Eine große Anzahl chronischer Krankheiten lässt sich auf eine Fehlfunktion des Darms zurückführen. Typische Krankheitsbilder sind Verdauungsstörungen, allergische Erkrankungen (Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen), chronische, entzündliche Darmerkrankungen (Colitis, Reizdarm, Morbus Crohn), Abwehrschwäche oder chronische Müdigkeit.
Vorbeugen ist die beste Medizin
Darauf sollten Sie beim Essen auf jeden Fall achten:
- kauen Sie gründlich und intensiv
- essen Sie zu regelmäßigen Zeiten
- meiden Sie große Portionen
- trinken Sie 2-3 Liter Flüssigkeit pro Tag, aber nur wenig zu den Mahlzeiten
- essen Sie in ruhiger Atmosphäre
- verwenden Sie gering belastete Nahrungsmittel (Bioprodukte)
Machen Sie Ihren Darm mobil!
Zur Regeneration eines kranken Darms ist die Behandlung mit Mikronährstoffen und Probiotika unerlässlich. In Kombination versorgen sie den Darm mit lebensnotwendigen Bakterien und unterstützen den Körper bei Immundefiziten, die z.B. nach häufiger Gabe von Antibiotika, Chemo- und Strahlentherapien oder Magen-Darm-Erkrankungen auftreten.
Grundsätzlich gilt natürlich: Durch eine gesunde Lebensweise kann man das Gleichgewicht der Darmflora erhalten oder sogar positiv beeinflussen. Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung ist die beste Voraussetzung für eine gesunde Darmflora. Wenn dem Darm bestimmte milchsäurebildende Bakterien (Keimstämme) zugeführt werden, spricht man von Symbioselenkung. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass nach Möglichkeit eine Vielzahl unterschiedlich lebensfähiger Keimstämme in großer Zahl als Ergänzung zur Nahrung verzehrt werden.
Schützen und trainieren Sie Ihr Verdauungssystem mit probiotischen Kulturen. Bleiben Sie fit und verbessern Sie Ihre Leistung durch ein Training von innen.





